Kastriert: kastriert
Tests: FIV/FeLV negativ
Impfungen: Vollständig geimpft

Ursa ist eine kleine Kämpferin, die es von Anfang an nicht einfach hatte. Ihre Mutter Stefi hatte bereits zahlreiche Würfe, war aber leider so verzweifelt, dass sie anfing, ihre eigenen Kitten zu töten. Nur Ursa überlebte, war dann allerdings auf sich gestellt.
Sie suchte Schutz im Motorraum eines Autos, überstand die Fahrt aus Chania heraus und verbrachte dort die Nacht unter dem Auto. Die ganze Nacht wurde sie von den dort lebenden Hunden angebellt. Wieder wählte sie dann am nächsten Tag den Motorraum eines Autos, ein anderes derselben Familie, als Rückzugsort. Und landete so wieder dort, wo alles angefangen hatte: Auf dem Parkplatz, auf dem sie geboren worden war.
Das könnte man als Glück im Unglück bezeichnen, denn so wurde sie – in schlechtem Zustand – gefunden, und sie bekam die Hilfe, die sie dringend brauchte. Sie war zu dem Zeitpunkt noch nicht einmal 2 Monate alt, alleine hätte sie vermutlich nicht lange überlebt.
Bei so einer schwierigen Vergangenheit ist es kein Wunder, dass Ursa etwas Zeit braucht, um mit neuen Situationen und Menschen warm zu werden. Da muss man einfach etwas Verständnis und Geduld mitbringen. Wenn sie dann vertraut mag sie Menschen und wird auch gerne gekuschelt, ist aber keine grenzenlose Kuschelkatze – wenn sie nicht (mehr) möchte, dann muss man das akzeptieren.
Beim Essen grummelt sie manchmal vor sich hin, aber sie ist weder richtig scheu noch im Geringsten aggressiv. Mit anderen Katzen versteht sie sich leider nicht gut, daher möchte sie, wie man es so schön sagt, eine Einzelprinzessin sein. Im vorherigen Pflegezuhause hat sie mit Hunden zusammen gelebt.
Ursa wird in reine Wohnungshaltung ohne ungesicherten Freigang vermittelt. Es sollte aber ausreichend Platz für eine junge Katze vorhanden sein, ein gesicherter Balkon oder eine andere gesicherte Möglichkeit zum Sonnenbaden wäre perfekt.